Wie und warum kommt es zu Haarausfall? Hilft Minoxidil gegen Haarausfall?

Haarausfall stoppen Haarwachstum anregen

Haarausfall stoppen und Haarwachstum anregen mit Minoxidil

Minoxidil – Haarwuchsmittel gegen androgenetischen Haarausfall

Erblich bedingter Haarausfall kann schon in jungen Jahren einsetzen. Mit diesem von Medizinern androgenetische Alopezie genannten Haarausfall müssen die Betroffenen jedoch nicht leben. Zwar können die Ursachen nicht beseitigt werden, aber gegen die Auswirkungen zeigt das Haarwuchsmittel Minoxidil gute Erfolge. Der Wirkstoff ist als Tabletten, Lösung und Schaum unter verschiedenen Produktnamen auf dem Markt.

Genetisch bedingter Haarausfall – so kommt es dazu

Ursache für die androgenetische Alopezie sind männliche Hormone und das sagt dieser Fachbegriff übersetzt auch aus. Bedingt durch die persönliche Veranlagung sind die Haarfollikel der Betroffenen in höherem Maße als normal empfindlich gegen die männlichen Sexualhormone. Sie werden schlechter durchblutet, da sich die Blutgefäße zurückbilden. Die Folge ist, dass auch die Haarfollikel schrumpfen und dadurch der Haarzyklus keine volle Wachstumsphase mehr durchlaufen kann. Es kommt zu einem vorzeitigen Haarausfall. Dadurch wird das Haar immer dünner und lichter. Durch die androgenetische Alopezie kann sogar der Bartwuchs beeinträchtigt werden.

Haarwuchsmittel Minoxidil – Medikament und Haarwuchsmittel

Bei der Entwicklung von Minoxidil hatten die Wissenschaftler den Wunsch, gegen ein anderes weit verbreitetes Problem, nämlich den Bluthochdruck, vorzugehen. Dass es als Haarwuchsmittel entdeckt wurde, war ein Zufall. Bei der Beobachtung von Wirkung und Nebenwirkung der Tabletten stellten die Ärzte fest, dass vielfach ein verstärktes Haarwachstum auftrat. Dies nahm eine amerikanische Pharmafirma zum Anlass, gezielt zu forschen. Bald darauf kam eine zweiprozentige Minoxidillösung auf den Markt. Diese wird nun vorwiegend bei Präparaten für Frauen verwendet. Mittel für Männer enthalten fünf Prozent des Wirkstoffes. Tabletten kommen nach wie vor bei der Behandlung von Bluthochdruck zum Einsatz.

Minoxidil – so wirkt es auf den Haarwuchs ein

Minoxidil erweitert die Blutgefäße, dadurch wird wieder eine bessere Durchblutung der Kopfhaut und Versorgung des Haares mit Nährstoffen erreicht. Gleichzeitig wird das Haarwachstum stimuliert. Sie werden nicht nur dichter, sondern das einzelne Haar kann durch die Anwendung von Minoxidil sogar dicker werden. Der Haarverlust verlangsamt sich, im günstigen Fall wird er ganz gestoppt. Besonders wirksam ist das Medikament bei Männern im Alter von 18 bis 49 Jahren. Hier wirkt es vor allem auf den Kopfhautflächen. Der Erfolg im Schläfenbereich ist noch nicht ausreichend klinisch belegt. Auch scheint es eine große Rolle zu spielen, wie lange der Haarausfall bereits bestand. Liegt er nicht länger als 10 Jahre zurück, sind die Erfolgsaussichten gut. Rasch handeln ist also bei genetisch bedingtem Haarausfall die Devise. Dunkelhaarige Menschen profitieren darüber hinaus noch mehr als hellhaarige von einer Behandlung mit Minoxidil.

Haarwuchsmittel Minoxidil – richtig auftragen für mehr Wirksamkeit

Damit die von den Herstellern versprochene Wirksamkeit auch erzielt wird, ist die richtige Anwendung von Minoxidil maßgebend. Das Haarwuchsmittel wird als Lösung oder Schaum zweimal täglich auf die Kopfhaut aufgetragen und leicht einmassiert. Schnelle Resultate dürfen die Anwender jedoch nicht erwarten. Ein natürlicher Haarzyklus dauert zwei bis vier Monate, allein schon aus diesem Grund vergeht einige Zeit, bis sich Erfolge zeigen. Auch dauert es, bis die Haarfollikel wieder funktionstüchtiger werden. Ein Teil der Männer, die das Haarwuchsmittel Minoxidil anwenden, darf sich jedoch bereits nach drei bis vier Monate über erste sichtbare Ergebnisse freuen. Im Schnitt vergeht allerdings rund ein Jahr, bis die maximale Wirksamkeit erreicht ist.

Ein verstärkter Haarausfall kann in den ersten zwei bis sechs Wochen austreten. Er ist jedoch kein Anlass zur Sorge, sondern eine ganz normale Erscheinung. Dieser Haarausfall wird Shedding-Effekt genannt. Er entsteht dadurch, dass die neu nachwachsenden Haare die alten Haare aus den Follikeln schieben. Werden Minoxidil-Präparate abgesetzt, stellt sich allerdings nach drei bis vier Monaten wieder der alte Zustand ein: der Haarausfall schreitet fort.

Minoxidil und Bartwuchs – Off-Label-Use

Der Wirkstoff Minoxidil ist als Haarwuchsmittel für die Kopfhaut durch die Arzneimittelbehörden zugelassen. Als Off-Label-Use wird eine Anwendung bezeichnet, die nicht durch diese Behörde abgesegnet ist. Wer nun also den Wunsch hat, seine Bartlücken zu füllen, tut gut daran, genau auf den Beipackzettel achten. Minoxidil sollte nicht auf die Schleimhäute gelangen, passiert dies doch, sind Lösung oder Schaum sofort mit reichlich Wasser abzuwaschen, damit es nicht zu Hautreaktionen kommt. Haarwuchsmittel mit Minoxidil sind apothekenpflichtig, sie dürfen nur an Personen über 18 Jahren abgegeben werden. Wer alle Anwendungshinweise beachtet, sorgsam mit dem Präparat umgeht und etwas Geduld mitbringt, kann auch mit dem Versuch den Bartwuchs zu steigern, erfolgreich sein.

In unserer Wissensdatenbank finden Sie Informationen zum Produkt “Trioxidil” von Foligain.

 

           

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