Unter dem Begriff „Vitamin D“ wird eine Reihe von fettlöslichen Vitaminen gebündelt. Das Vitamin interagiert beispielsweise mit dem Kalziumhaushalt beim Menschen, der Versorgung der Knochen mit wichtigen Mineralstoffen und dem Immunsystem. Eine besondere Stellung genießt Vitamin D deshalb, weil der menschliche Organismus es selbständig produzieren kann. Dafür werden UV-Strahlen der Sonne aufgenommen und durch die Synthesefähigkeit der Haut in Vitamin D umgewandelt. In Deutschland geschieht das vor allem in der Zeit zwischen Frühling und Herbst.

Zwar ist der Körper in der Lage eine überschaubare Menge Vitamin D abzuspeichern, aufgrund der langen und sonnenarmen Winter leidet Studien nach ein Großteil der deutschen Bevölkerung dennoch an einem (leichten) Mangel. Im Alter nimmt dieser normalerweise zu, da die Synthesefähigkeit der Haut nachlässt und somit weniger Vitamin D vorproduziert wird. Abseits der Sonneneinstrahlung ist das Vitamin noch zu hohen Anteilen in Fischsorten wie dem Aal und Hering enthalten. Kleinere Mengen finden sich in tierischer Leber oder dem Hühnereigelb.